Raus aus dem beruflichen Stillstand

Im Januar 2014 sitze ich im Büro.
Vor mir Papierstapel, Aktenberge.

Mein Telefon klingelt in einer Tour und mir ist leicht schwindelig.
Die Erholung vom Weihnachtsurlaub ist gefühlt schon wieder weg.

Ich starre auf meinen Bildschirm und denke nur:

„Ich kann das hier nicht mehr ewig machen.“

Aber dann passierte erst einmal … nichts.

Vielleicht kennst du das auch?

Dein Job nervt dich schon länger.
Du sehnst dich nach was anderem.

Aber gleichzeitig hast du keine Ahnung, was du stattdessen machen könntest.

Also machst du einfach weiter bisher.

Warum wir im beruflichen Stillstand stecken bleiben

Ich habe mich lange Zeit gefragt, wie es sein kann, dass ich mir so sehr eine Veränderung wünsche und doch nichts dafür tue, damit sich etwas an meiner Situation ändert. Bis mir aufgefallen ist, dass immer in solchen Lebensphasen, meine innere Stimme besonders laut wurde. Gedanken wie:

„Ich bin in nichts wirklich gut.“
„Andere sind sowieso viel talentierter als ich.“
„Ich bin zu alt, um neu anzufangen.“

hatte ich wieder und wieder, bis ich ihnen glaubte, ohne sie weiter zu hinterfragen.

Heute weiß ich, warum diese Gedanken gerade in solchen Momenten so laut werden.

Unser Gehirn liebt Sicherheit.
Es möchte uns vor Enttäuschung, Fehlern und möglichen Rückschlägen schützen.

Sobald wir anfangen, über Veränderung nachzudenken, schlägt es deshalb Alarm und schickt uns Gedanken wie:

„Das ist zu riskant.“
„Bleib lieber da, wo du bist.“
„Was, wenn das schiefgeht?“

Und plötzlich erscheint sogar ein Job, der dich unglücklich macht, als beste Option.

So ging es auch mir, weshalb ich lange Zeit in meinem Job als Immobilienkauffrau blieb.

Der unsichtbare Bremsklotz: unsere Gedanken

Viele dieser Gedanken sind Glaubenssätze.

Überzeugungen über uns selbst, die wir irgendwann einmal gelernt haben.

Zum Beispiel:

  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Ich bin nicht mutig genug.“
  • „Andere sind viel besser als ich.“

Das Verrückte ist:

Diese Gedanken fühlen sich oft wie Fakten an.

Aber in Wirklichkeit sind es nur Gedanken.

Und Gedanken kannst du hinterfragen.

Der erste Schritt aus dem Stillstand

Der erste Schritt ist überraschend simpel.

Beobachte deine Gedanken.
Eine Woche lang.

Auch wenn es dir schwer fällt, schnapp dir einen Stift und schreib die Gedanken, die immer wieder auftauchen, auf?

Zum Beispiel:

„Das schaffe ich sowieso nicht.“

Oder:

„Dafür bin ich zu alt.“

Und dann stell dir eine einfache Frage:

Ist das wirklich wahr?
Kann ich mit Gewissheit sagen, dass das der Wahrheit entspricht?

Deine Gedanken zu hinterfragen, kann oft schon bewirken, dass du ihnen nicht mehr glaubst.

Und falls du doch weiterhin an ihnen festhältst, finde Gegenbeweise. Frag dich: In welchem Lebensbereich trifft das nicht zu?

Eine Entscheidung treffen

Was dir helfen kann, trotz dieser Gedanken und Ängste loszugehen,
ist eine einfache Frage:

Wo stehe ich in fünf Jahren, wenn ich gar nichts verändere?

Für mich war damals dieser Gedanke an mein Zukunfts-Ich so erschreckend, dass er plötzlich zu meiner Motivation wurde.

Und dann kannst du dir selbst ein Versprechen geben:

Dass du es anpackst.
In deinem Tempo.

Und aus einem diffusen Wunsch wird langsam ein Weg.

Warum kleine Schritte so viel verändern können

Viele Menschen glauben, sie müssten sofort ihr ganzes Leben umkrempeln.

Job kündigen.
Komplett neu anfangen.

Aber Veränderung beginnt selten mit einem großen Sprung.

Meist beginnt sie mit einem kleinen Schritt.

Zum Beispiel:

  • dich mit deinen Stärken zu beschäftigen
  • herauszufinden, was dich wirklich interessiert
  • mit Menschen sprechen, die einen ähnlichen Weg gegangen sind

Ein kleines Puzzlestück nach dem anderen.

Du musst jetzt noch nicht wissen, wo du genau hinwillst
oder wie du dorthin gelangst.

Jetzt geht es erst einmal darum, dein Bedürfnis nach Veränderung ernst zu nehmen.

Dein nächstes Kapitel

Wenn du gerade merkst, dass du beruflich etwas verändern möchtest,
aber noch nicht weißt, wo du anfangen sollst,

dann könnte meine kostenlose Masterclass genau der richtige nächste Schritt für dich sein.

In Kickstart your next chapter zeige ich dir,
wie du Schritt für Schritt mehr Klarheit über deinen beruflichen Weg bekommst –
auch mitten in deinem Alltag als Mama.

Ich freue mich, wenn du dabei bist.

Deine Sarah


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