Du hast einen sicheren Job. Ein geregeltes Einkommen. Eine tolle Familie. Ein schönes Zuhause.
Und trotzdem spürst du tief in dir: Irgendetwas stimmt nicht.
Ich kenne dieses Gefühl „Da fehlt etwas“ – das mich eines Morgens völlig überwältigte.
Warum wir unzufrieden sind, obwohl eigentlich alles passt
Im Februar 2019 sitze ich in unserer Küche, halte meine Teetasse fest und weine. Nicht dieses leise, kontrollierte Weinen. Sondern dieses tiefe, schluchzende Weinen, bei dem der ganze Körper bebt.
Mein Freund kommt verschlafen herein und schaut mich erschrocken an.
„Hey… was ist denn los?“
Ich schüttle den Kopf. Kriege kaum Luft zwischen dem Schluchzen.
„Ist es… wegen uns?“ fragt er vorsichtig. Ich sehe die Sorge in seinen Augen.
„Nein“, flüstere ich. „Das ist es nicht.“
„Was dann?“
Ich schaue ihn an, die Augen rot vom Weinen, und sage einen Satz, der mir bis dahin selbst kaum bewusst war:
„Ich war drei Jahre auf Reisen. Ich habe so viel erlebt, so viel über mich gelernt. Und trotzdem weiß ich nicht, wo ich im Leben hinwill.“
Er zieht mich in den Arm und sagt leise: „Doch. Du weißt, was du willst. Du willst herausfinden, was deine Aufgabe hier ist. Und das wirst du.“
In diesem Moment wurde mir etwas klar, was ich lange weggeschoben hatte:
Ich sehnte mich nicht nach einem anderen Land. Nicht nach noch mehr Abenteuern. Nicht nach anderen Menschen in meinem Leben.
Ich sehnte mich nach Sinn. Nach dem Gefühl: Ich bin angekommen.
Wenn sich alles falsch anfühlt, obwohl es eigentlich gut ist
Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.
Vielleicht hast du ein gutes Leben. Einen sicheren Job. Eine schöne Familie. Andere würden sagen, dass du ein tolles Leben hast.
Und trotzdem ist da diese Leere. Dieses: „Da muss doch noch mehr für mich sein.“ Dieses diffuse Unbehagen, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Vielleicht fragst du dich manchmal:
Warum bin ich nicht einfach zufrieden?
Warum reicht mir das alles nicht?
Und vielleicht meldet sich dann sofort diese innere Stimme:
Sei doch dankbar. Andere wären froh. Du hast doch alles, was man sich wünschen kann.
Aber unzufrieden im Job zu sein, obwohl du auf dem Papier das perfekte Leben führst, bedeutet nicht, undankbar zu sein. Oft bedeutet es, dass du gewachsen bist. Dass sich deine Werte verändert haben.
Warum deine Berufung dich nicht „einfach findet“
Ich dachte damals, meine Berufung würde mich irgendwann einfach finden. Auf irgendeiner Reise. Bei einer Meditation oder beim Erklimmen eines Berges. So, als gäbe es diesen einen Moment, in dem alles endlich klickt.
Bei mir war das nicht so. Dieser Moment kam nicht von allein.
Ich musste aktiv werden. Mich mit mir selbst beschäftigen. Meine Werte, meine Stärken, meine inneren Blockaden anschauen. Alte Glaubenssätze auflösen. Und mein Leben Schritt für Schritt neu ausrichten.
Es hat länger gedauert, als ich dachte. Und es war manchmal verdammt anstrengend.
Aber es war der Weg zurück zu mir. Und es hat so gut getan, ihn zu gehen.
Vielleicht stehst du gerade genau hier
Vielleicht weißt du, dass du so nicht bis zur Rente weitermachen willst. Aber du weißt noch nicht, wie dein Weg stattdessen aussehen könnte.
Wenn du spürst, dass es Zeit für eine Veränderung ist und du endlich auf dein Bauchgefühl hören willst, dann möchte ich dich gerne zu meiner kostenlosen Masterclass
Kickstart your next chapter
einladen. Die dir einen ersten Einblick gibt, wie dein beruflicher Neuanfang mit Kindern aussehen könnte, mitten in deinem Alltag als Mama, in deinem ganz eigenen Tempo.
Ich freue mich, wenn du dabei bist.
Deine Sarah


Schreibe einen Kommentar